Mittwoch, 29. Februar 2012

Nächste SV Inngau-Rennen: Audi-Quattro-Cup 5 in Kössen, ISC 2 und 3 in Kaltenbach

Auf den alpinen Nachwuchs im SV Inngau warten am Wochenende folgende Rennen: 

Foto: Rapp
Die Kids der Altersklassen S8 bis S11 treffen sich am Samstag, 3. März, in Kössen zum fünften Audi-Quattro-Cup. Ausrichter des Vielseitigkeits-Riesenslaloms in zwei Durchgängen ist der SC Rosenheim. Start ist um 10 Uhr am Panoramalift. Die gesamte Ausschreibung steht unter www.rennmeldung.de zum Download bereit. 


Für den Schülernachwuchs S12/S14 werden die im Dezember ausgefallenen Inngau-Sparkassen-Cup-Rennen 2 und 3 am Panoramalift in Kaltenbach/Zillertal nachgeholt. Ausrichter ist der beiden DSV-Schülerpunkterennen (Kategorie 3) ist der SC Aising-Pang. Am Samstag findet der Riesenslalom statt, am Sonntag der Slalom (jeweils zwei Durchgänge). Start ist jeweils um 10 Uhr. Die Ausschreibung gibt es ebenfalls unter www.rennmeldung.de oder unter www.skiclub-aising-pang.de. Petra Rapp

Alpin und Ski Cross: Volles Rennprogramm für heimische DSV Weltcup-Athleten

Veronika Staber, Foto Rapp
 Ein ereignisreiches Wochenende mit weiteren Weltcupeinsätzen wartet auf die DSV-Athleten. Veronika Staber (WSV Samerberg) ist für alle drei Weltcuprennen in Ofterschwang nominiert. Im Allgäu wird am Freitag der ausgefallene Riesenslalom von Soldeu (Andalusien) nachgeholt. Samstags folgt ein weiterer Riesenslalom, am Sonntag steht ein Slalom auf dem Programm. Die Törwangerin, die zuletzt bei Europacup-Rennen in Italien im Einsatz war (zwei Mal Platz acht bei zwei Riesenslaloms in Paganella, die Plätze 18 und 28 bei weiteren zwei RS in Abetone) will nach ihrem 22. Platz beim Weltcupslalom in Soldeu (Andalusien) im Allgäu erneut möglichst oft den Sprung unter die besten 30 und damit in den zweiten Durchgang schaffen. Veronique Hronek (SV Unterwössen) wird bei den beiden Riesenslaloms am Freitag und Samstag in Ofterschwang an den Start gehen. Josef Ferstl (SC Hammer) ist von Herren-Bundestrainer Charly Waibel für die drei Speedrennen (Super G am Freitag, Abfahrt am Samstag, Super G am Sonntag) in Kvitfjell (Norwegen) nominiert. Charly Waibel: "Leider laborieren Stephan Keppler und Tobias Stechert nach wie vor an ihren Knieverletzungen. Die medizinische Abteilung arbeitet auf Hochtouren, damit beide die Rennen schmerzfrei bestreiten können. Andreas Sander und Josef Ferstl sind gesund und fit. Beide verfügen über das Leistungsvermögen, in die Punkteränge zu fahren. Das ist ihr Anspruch und das ist auch das Ziel für die Rennen in Kvitfjell."

Foto: Heckmair
In Branas, Schweden, bereiten sich die Ski Crosser nach ihrem Auftritt beim Heimweltcup am Götschen, Bischofswiesen, bereits auf ihre nächsten beiden Weltcup-Rennen vor. Die Qualifikation für das Rennen am Samstag ist bereits am Freitag, am kommenden Sonntag warten Qualifikation und Finalheats des zweiten Rennens an einem Tag. Mit dabei im durch zahlreiche Verletzungen von Leistungsträgern geschwächten, neunköpfigen DSV-Ski-Cross-Team sind die beiden Inngauer Paul Eckert (WSV Samerberg) und Rupert Nagl (WSV Kiefersfelden) sowie der Chiemgauer Thomas Fischer (SC Ruhpolding). Paul Eckert will nach seinem bravourösen siebten Platz beim Heimweltcup am Götschen vergangenen Sonntag erneut in die Punkteränge fahren. Thomas Fischer, am Samstag am Götschen im Viertelfinale ausgeschieden und am Sonntag nicht für das Finale qualifiziert, will die Qualifikation überstehen und in den Finalheats möglichst weit kommen. Rupert Nagl, dem in seiner Comeback-Saison nach einjähriger Verletzungspause bei seiner Weltcuppremiere in Bischofswiesen in der ersten Qualifikation am Götschen die Bindung aufging, will seine Chance ebenfalls nutzen und sein Potential zeigen. Heli Herdt, Sportlicher Leiter Ski Cross: „Unsere Herren wollen den am Sonntag am Götschen gezeigten Aufwärtstrend fortsetzen. Rupert Nagl und Andreas Schauer agierten dort etwas glücklos, sie sind aber sehr engagiert auf-getreten. Deshalb erhalten sie eine weitere Gelegenheit, sich in Branas in die K.O.-Runden zu fahren." Petra Rapp

Dienstag, 28. Februar 2012

Nordische Kombination: Lange holt Einzelsilber und Team-Gold in Slowenien

Jakob Lange (vorne)
Am letzten Februarwochenende fanden im slowenischen Ziri und Pokljuka die Europäischen Skispiele im nordischen Bereich statt. Die Alpenländer können ihre jeweils sechs stärksten Athleten zu diesen Wettkämpfen schicken. In der Nordischen Kombination war der 16jährige Jakob Lange vom heimischen WSV Kiefersfelden, der in der J17 Klasse startet, für den Deutschen Skiverband nominiert. Der aktuelle, zweifache Deutsche Meister, der sich seit Wochen in bestechender Form befindet und seinen schweren Trümmerbruch der linken Hand vollständig auskuriert hat, konnte erneut überzeugen.

Im Sprungwettbewerb in Ziri auf der K-60m-Schanze siegte Tom Lubitz vom VSC Klingenthal, C-Kader-Mitglied des DSV. Er erreichte ausgezeichnete 64 Meter. Jakob Lange konnte auf der Schanze mit 61,5 Metern zwar nicht ganz mithalten, punktete aber dafür mit einem perfekten Telemarkaufsprung und ausgezeichneten Haltungsnoten zwischen 18,0 und 18,5. Er platzierte sich so mit knappem Rückstand auf dem fünften Platz, für ihn als ausgezeichneten Langläufer eine tolle Ausgangssituation. Mit zu den Favoriten zählte auch der Österreicher Paul Gerstgraser, ebenfalls C-Kader Athlet und regelmäßiger Starter bei den Continental-Cup-Wettbewerben im Senioren-Bereich. Im Langlaufwettbewerb ging es dann bei frühlingshaften Temperaturen um 17 Grad auf die Biathlon-WM-Strecke nach Pokljuka. Jakob Lange forcierte von Anfang an das Tempo und schloss bereits nach rund 1,5 der 7,5 zu laufenden Kilometer zum Führenden Tom Lubitz auf. Nun waren mit Jakob Lange und Paul Gerstgraser zwei der besten Langläufer unter Europas Kombinierern in dieser Altersklasse im direkten Duell um die Goldmedaille in der Loipe. Es entwickelte sich ein von Taktik geprägtes Geplänkel mit Zwischensprints und Stehversuchen, ähnlich wie beim Bahnradsport. Nach einem fulminanten, langgezogenen Endspurt holte sich der Österreicher knapp vor Jakob Lange die Goldmedaille. Dritter wurde Phillip Kreuzer, ebenfalls aus Österreich.

Am Tag darauf beim Team-Wettbewerb war das Team aus Österreich erneut aufgrund seiner Laufstärke in der Favoritenrolle. Bei Regen und schwierigsten Bedingungen hatte das gesamte Starterfeld beim Springen Probleme. Das Team DSV 1 mit den Startern Paul Hanf und Tom Lubitz vom Stützpunkt des VSC Klingenthal, Dominik Schwaar aus Oberwiesenthal und Jakob Lange vom CJD Berchtesgaden, konnte sich mit einem knappen Vorsprung von 19 Sekunden auf das Team Austria 1 durchsetzen. In der Staffel wurde Jakob Lange als Schlussläufer gesetzt. Im Rennen über vier Mal drei Kilometer liefen aber alle deutschen Starter so stark, dass das Team beim Wechsel zu Jakob Lange als Schlussläufer bereits rund eine Minute Vorsprung hatte. So konnte der Inngauer sich darauf beschränken, nach hinten abzusichern und den Sieg des DSV-Teams mit großem Vorsprung nach Hause zu laufen.

Kommendes Wochenende wartet im französchischen Chaux-Neuve das Alpencup-Finale und Mitte März das Deutschlandpokalfinale beim SC Oberstdorf auf Jakob Lange, bei dem er im Moment die Gesamtwertung anführt. Petra Rapp

DSC-Rennen am Jenner und Sudelfeld: Jana Kohl und Jonas Winter gut platziert

Jana Kohl, Foto Rapp
Am letzten Februarwochenende traf sich der beste alpine Schülernachwuchs zu weiteren Wettbewerben des Deutschen Schülercups (DSC). Der S12-Nachwuchs der Jahrgänge 1999/2000 ging am Jenner in Berchtesgaden an den Start, die S14-Athleten (97/98) versuchten am Waldkopf/Sudelfeld, bei den DSC-Rennen 8 und 9 gute Ergebnisse herauszufahren. Auch die besten Inngau-Schüler waren am Start.

Beim DSC am Sudelfeld, der vom SC Starnberg ausgerichtet wurde, war im Team von Trainerin Kinga Roszanska beim Riesenslalom am Samstag Anna Ringelberg (WSV Samerberg) auf Rang 15 bei den Mädchen beste Inngauerin. Nina Kellerer (ASV Großholzhausen) kam auf Rang 22. Für beide Starterinnen als Jahrgangsjüngere ein durchaus erfreuliches Ergebnis. Bei den Schülern kann Jonas Winter auf Rang 29, Simon Korisanski auf Rang 47 (beide SC Aibling). Beim Slalom am Sonntag fuhr Anna Ringelberg auf Rang 24, Nina Kellerer auf Rang 30 und Kathrin Heumann (WSV Obreaudorf) auf Rang 32. Für Jonas Winter lief es im Slalom wesentlich besser als am Vortag: Er wurde Sechster. Leon Flamm (ASV Großholzhausen), am Vortag ausgeschieden, fuhr als Neunter ebenfalls unter die Topten. Der ein Jahr jüngere Simon Korisanski kam auf Rang 37.

Beim DSC S12 am Jenner in Berchtesgaden konnte das von Trainer Harry Fietz betreute, zehnköpfige Inngauer S12-Team am Samstag beim Riesenslalom bei Dauerregen und schwierigen Pistenverhältnisse sehr gute Ergebnisse erzielen. Sehr stark gefahren ist Jana Kohl (SC Aising Pang): Sie wurde Gesamtzweite und beste des Jahrgangs 2000. Der Stockerlplatz wird mit der Teilnahme zur Deutschen Schülermeisterschaft Mitte März im Allgäu belohnt. Paula Flamm (ASV Großholzhausen) wurde hervorragende 14te, Carina Stuffer (WSV Samerberg) fuhr auf Rang 19, Lina Müller (SC Aising-Pang) auf Rang 36 und Alexandra Linsmayer (WSV Samerberg) auf Rang 39. Bei den Buben zeigte Benedikt Marx (SC Bad Aibling) mit dem fünften Platz sein Können. Nick Nowak (WSV Samerberg) konnte sich als Jahrgangsjüngerer mit einer soliden Leistung auf Platz 31 fahren. Jonathan Lange (TUS Raubling) wurde 42.

Beim Vielseitigkeitsslalom am Sonntag bei zum Teil heftigen Schneefall und aufgeweichter Piste waren wiederum die Mädchen die besten Inngauer: Jana Kohl wurde Elfte, Paula Flamm Zwölfte (Dritte bzw. Vierte des Jahrgangs 2000). Bei den Buben konnte sich keiner im vorderen Feld platzieren. Benedikt Marx schied nach toller Fahrt kurz vor dem Ziel aus. Alle Ergebnisse sind unter www.rennmeldung.de abrufbar. Petra Rapp

Donnerstag, 23. Februar 2012

Spannendes Ski Cross Weltcup-Wochenende in Bischofswiesen

Foto Träger
In Grasgehren/Obermaiselstein feierte der Skicross-Weltcup im Januar 2011 erstmals seine extrem gelungene Premiere auf deutschem Boden. Am kommenden Wochenende, 25. und 26. Februar, machen die weltbesten Skicrosser/innen jetzt erneut Station in Deutschland: am Samstag und Sonntag finden am Götschen in Bischofswiesen gleich zwei Weltcuprennen statt. Mit dabei sein werden laut DSV-Aufgebot gleich sechs DSV-Damen und acht Herren.

Neben Anna Wörner (SC Partenkirchen), Julia Eichinger (SV Neureichenau) und Christina Manhard (SC Pfronten) starten im Damenfeld aus der Region Margarethe Aschauer (WSV Königssee), Bettina Eder (SC Inzell) und Sabrina Weilharter (SC Inzell). Bei den Herren versuchen neben Simon Stickl (SC Bad Wiessee), Andreas Schauer (SC Lenggries), Florian Eigler (SC Pfronten) und Mathias Wölfl (SC Schöneck), Paul Eckert (WSV Samerberg), Thomas Fischer (SC Ruhpolding) und die beiden Weltcup-Neulinge Maximilian Luckmaier (SK Berchtesgaden) und Berti Nagl (SC Kiefersfelden) den Sprung in die Finalheats zu schaffen.

Thomas Fischer, derzeit hinter dem verletzten Daniel Bohnacker (Rang 14) und Simon Stickl (Rang 20) als drittbester Deutscher auf Rang 26 in der Weltcupgesamtwertung, freut sich sehr auf die beiden, vom WSV Bischofswiesen ausgerichteten Heimrennen am Götschen: „Wir sind seit Dienstag in Bischofswiesen und haben uns beim freien Skifahren an den Hang gewöhnt. Bischofswiesen ist natürlich ein besonderer Weltcup für uns, bei dem viele Familien und Freunde zuschauen werden. Die Freude auf Weltcups in Deutschland ist bei mir immer besonders groß, ich werde mein Bestes geben! Natürlich möchte ich auf das Podest fahren, eine Platzierung in den Top-16 sollte es auf jeden Fall sein." Rennleiter Andreas Görlich zur Strecke am Götschen: „Das Wettkampfgelände hier bietet mit seinen natürlichen Gegebenheiten, den Absätzen und Wellen, einen idealen Ansatz für einen Ski Cross-Bewerb auf höchstem Niveau. Vom Start weg geht es in die Roller (Bodenwellen) weiter zu den Banks (kleine Steilwandkurven), zu kleinen und großen Jumps (Sprüngen). Auch flat turns (flache GS Kurven) sind enthalten, um Überholmanöver zu ermöglichen. Als Highlight zum Ende des Kurses gilt der große finish jump (Zielsprung). Der Höhenunterschied beträgt 199 Meter und die Kursbreite beträgt bis zu 40 Meter.“

Spannung ist also angesagt am Götschen, vor allem bei den Finalrennen am Samstag und Sonntag, wo es dann im K.O.-System zu viert auf den Kurs geht und nur immer die zwei Bestplatzierten eine Runde weiter kommen. Wer dabei sein will: Bereits am kommenden Freitag, 24. Februar, findet von 10.30 bis 14 Uhr das Qualifikationsrennen für den Weltcup am Samstag statt. Ab 18.30 Uhr ist im Götschen Ski-Center die Eröffnungsfeier des AUDI FIS Ski Cross World Cup mit großer Pistenshow angesagt. Der Eintritt für alle Zuschauer ist kostenlos.

Am Samstag und Sonntag sind ab 13.30 Uhr die Final-Läufe der Damen und Herren geplant. Im Gasthof Brenner Bräu steigt am Samstagabend ab 19 Uhr die Weltcup-Party. Auch hier ist der Eintritt kostenlos. Zu den Weltcup-Rennen am Götschen haben Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre freien Eintritt. Erwachsene bezahlen 5 Euro pro Tag.

Weitere Infos zu den Rennen gibt es online unter www.skicross-bischofswiesen.de. Petra Rapp

Dienstag, 21. Februar 2012

SV Inngau: Anna Ringelberg und Leon Flamm holen sich Slalom-Schülermeistertitel

A. Ringelberg, Foto Rapp
In Kössen, Tirol, fanden am vergangenen Wochenende der achte und neunte Wettbewerb des alpinen Inngau-Sparkassencups statt. Beide Rennen wurden vom SC Rosenheim ausgerichtet. Beim Slalom am Sonntag wurden zugleich die neuen Inngau-Schülermeister ermittelt. Die Titel holten sich Anna Ringelberg (WSV Samerberg) und Leon Flamm (ASV Großholzhausen).

Beim Riesenslalom am Samstag warteten am Trainingslift zwei Durchgänge auf die knapp 80 gemeldeten Schülerinnen und Schüler der Altersklassen S12 und S14. Tagesbestzeit bei den Mädchen in 1.22,36 Minuten fuhr Kathrin Heumann (WSV Oberaudorf), die in der S14 vor Anna Ringelberg und Nina Kellerer (ASV Großholzhausen) siegte. In der S12 stand Alexandra Linsmayer (WSV Samerberg) vor Jana Kohl (SC Aising-Pang) und Paula Flamm (ASV Großholzhausen) auf dem Podest. Bei den Schülern war S14-Sieger Jonas Winter (SC Aibling) mit 1.21,28 Minuten der Schnellste. Simon Korisanski (SC Aibling) wurde S-14-Zweiter, Andreas Weiss (SC Rosenheim) Dritter. Heiß umkämpft war einmal mehr der S12-Sieg: Benedikt Marx (SC Aibling) setzte sich in 1.22,92 Minuten mit knapp vier Zehntel vor Johannes Niederthanner (SV Nussdorf) durch. Ebenfalls knapp dahinter auf Rang drei lag Christoph Brence (SV Bruckmühl).

Am Sonntag wurde am selben Hang der Slalom ausgerichtet. Bei den Mädchen S12 setzte sich wie am Vortag Alexandra Linsmayer (WSV Samerberg) in sehr guten 1.22,26 vor ihrer Vereinskollegin Carina Stuffer und Lina Müller (SC Aising-Pang) durch. Tagesbestzeit und Bestzeit in der S14 fuhr in 1.22,02 Anna Ringelberg und wurde damit Inngau-Schülermeisterin im Slalom. Zweite wurde Kathrin Heumann (WSV Oberaudorf), Dritte Saskia Seebauer (SC Aising-Pang). Bei den Buben S12 holte sich Benedikt Marx (SC Aibling) in 1.21,44 erneut den Sieg vor Jonathan Lange (TUS Raubling) und Johannes Niederthanner (SV Nussdorf). In der S14 war BSV-Kaderfahrer Leon Flamm nach dem Ausscheiden von Jonas Winter im zweiten Durchgang eine Klasse für sich. Er siegte mit einem Vorsprung von über dreieinhalb Sekunden in 1.16,13 vor Andreas Weiss und Johannes Klapprott (WSV Samerberg) und holte sich den Inngau-Schülermeistertitel im Slalom. Alle Ergebnisse gibt es unter www.rennmeldung.de. Petra Rapp

"Swatch Freeride World Tour": Noch höher und noch riskanter

Hier ein weiterer Bericht zur "Swatch Freeride World Tour 2012", veröffentlicht heute im Münchner Merkur:

Montag, 20. Februar 2012

Freeride World Tour 2012: Nächster Stopp Røldal, Norwegen. Deutsche Freeskier bisher gut dabei

Gri Reichenberger in Revelstoke
Sie stürzen sich die steilsten Hänge hinunter, springen zum Teil mit wagemutigen Tricks über hohe Cliffs, fahren mit vollem Speed durch tiefsten Powder, immer auf der Suche nach der spektakulärsten Linie. Die weltbesten Freeskier und Freerider treffen sich jährlich auf der Freeride World Tour (FWT), der inoffiziellen Weltmeisterschaft in dieser radikalen Spielart des Wintersports. In diesem Winter haben die Männer bereits drei von insgesamt sechs Contests hinter sich, die Freeskierinnen zwei von fünf. Nach Revelstoke (Kanada, 6. bis 11. Januar), Chamonix-Mont-Blanc (Frankreich, 21. bis 27. Januar) und Courmayeur (Italien, 24. bis 29. Januar), wo nur die Herren starteten, wartet jetzt auf Damen wie Herren der Wettbewerb im norwegischen Røldal (21. bis 27. Februar 2012). Danach macht die Tour Station im österreichischen Fieberbrunn (10. bis 16. März). Ende März wartet dann auf die Bestplatzierten in der Gesamtwertung das große Finale in Verbier (Schweiz, 24. März bis 1. April).

Noch mit dabei im elitären Feld der FWT-Teilnehmer sind bei den Damen Pia Widmesser (27, derzeit Rang vier) aus Kiefersfelden sowie zwei deutsche Herren: Tom Leitner (29, Rang elf) aus Traunstein und Christian Reichenberger (27, Rang 20), genannt "Gri" aus Piding bei Berchtesgaden. Für Sebastian Hannemann (25) aus Augsburg, der derzeit noch auf Rang 15 in der Gesamtwertung liegt, ist die Saison leider nach einem Fersenbeinbruch, den er sich Mitte Februar zugezogen hat, beendet. Unsere Redaktion sprach mit den drei verbliebenen Oberbayern:
 
Pia Widmesser
Wie seid Ihr mit den bisherigen Wettkämpfen zufrieden?
Pia: Für mich läuft es bis jetzt ganz gut. Ein dritter Platz in Kanada und eine fünfter in Chamonix heißt in der Gesamtwertung derzeit Rang vier. Für das, dass ich erst kurz vor dem Start für die Tour eine Wildcard erhalten habe, ist das doch ziemlich klasse!
Tom: Ich bin eigentlich ziemlich zufrieden. Mein Ziel war es, mir in den ersten Wettkämpfen eine Basis zu schaffen, um dann etwas mehr riskieren zu können. Damit meine ich nicht das Risiko ernster Stürze und Verletzungen, sondern jenes, durch das Einbauen von Freestyle-Tricks in meine Lines auch mal nicht so sauber zu landen.
Gri: Das ist meine erste Saison in der Freeride World Tour, deshalb bin ich bisher sehr zufrieden. In Revelstoke kam ich auf Rang 16 und in Courmayeur auf den neunten Platz. Mal sehen wie es in Norwegen läuft.

Tom Leitner
Was hätte für Euch persönlich besser laufen können?
Pia: Ich bin bis jetzt sehr sichere Runs gefahren. Jetzt muss ich schon noch ein bisschen mehr zeigen und höher springen sowie schneller fahren, um weiter vorne dabei zu sein.
Tom: Speziell der erste Event in Revelstoke war enttäuschend. Durch das etwas andere Bewertungssystem in Kanada wurde mein Freestyle-Trick am ersten Wettkampftag nicht mit dem Einzug ins Finale belohnt. In Courmayeur hatte ich mir nach meinem Lauf eine höhere Platzierung erhofft. Aber nachdem ich Einblick in die Bewertung bekommen hatte, realisierte ich, dass es wirklich nur Kleinigkeiten waren, die an diesem Tag den Ausschlag gaben. Genauso hätte ich auf dem Podium stehen können. 
Gri: Ich habe noch nicht so große Wettkampferfahrungen wie die meisten anderen, die dabei sind.

Wie beurteilt Ihr das Niveau der FWT im Vergleich zum Vorjahr? Was hat sich verändert?

Pia: Das Niveau der Frauen ist letztes Jahr zum Ende der Saison stetig gestiegen. Besonders die Schwedin Janette Hargin hat das Niveau der Frauen immer wieder gepusht. Dieses Jahr ist sie leider aufgrund einer Verletzung nicht dabei, aber das Level der Frauen wird meiner Meinung nach trotzdem immer besser. Wir brauchen uns nicht zu verstecken!
Tom: Das Niveau ist nochmals höher geworden. Das spiegelt sich in der extremen Dichte im Ranking wieder. Es gibt keinen klaren Favoriten mehr. Fast alle Fahrer haben im Moment die Chance, am Ende einen Spitzenplatz zu erreichen. Ohne sich untereinander abzusprechen, gibt es sehr ähnliche Lines zu sehen. Dies liegt aber weniger an einem Mangel an Kreativität, sondern daran, dass jeder nach der schwierigsten, gleichzeitig aber flüssig zu fahrenden Linie sucht. Ganz zwangsläufig kristallisieren sich da nur wenige Möglichkeiten heraus. Dass dabei niemand unkalkulierbare Risiken auf sich nimmt, spricht für das Können jedes einzelnen Fahrers.
Gri: Das Niveau im Fahrerfeld ist unglaublich hoch. Auch die Zahl junger, hoch motivierter Freerider, die sich durch die Qualifier kämpfen und ihr Können unter Beweis stellen wollen, nimmt rasant zu. 

Wie ist die Stimmung unter den Fahrern?
Tom: Die Stimmung ist sehr gut, aber noch fokussierter und professioneller als im Vorjahr. Durch die Leistungsdichte gibt es keine Elite unter den Fahrern. Jeder respektiert den anderen und weiß gleichzeitig, dass er selbst ganz nach vorne kommen kann. Es ist im Moment wirklich wie eine große Familie. 

Gri Reichenberger
Wer ist Euer Favorit/in auf den Gesamtsieg?
Pia: Für mich die Neuseeländerin Janina Kuzma. Sie liegt derzeit mit mir auf Rang vier. Es ist aber generell schwer zu sagen, weil noch jede die Chance hat, nach vorne zu kommen.
Tom: Da könnte ich mindestens fünf Fahrer aufzählen. Jeder hat seine Stärken, aber auch seine Schwächen. Es wird am Ende daran liegen, wer es im bestimmten Gelände schafft, seine Stärken zu zeigen und seinen Lauf dann perfekt durchzuziehen.
Gri: Natürlich würde ich mich freuen, wenn eine Deutsche oder ein Deutscher unter ihnen wäre. Im Moment ist noch alles offen. Das ist das Schöne am Freeriden, es bleibt spannend bis zum Schluss.

Was kann sie/er, was Ihr (noch) nicht kannst?

Pia: Janina springt höher und fährt schneller.
Gri: Das ist eine gute Frage. Der Fahrstil eines jeden Freeriders ist einzigartig. Der eine bevorzugt eher technisch anspruchsvolleres Gelände, während die Stärken anderer in spektakulären Sprüngen und Tricks liegen. Auch Erfahrung spielt in diesem Sport eine erhebliche Rolle. Das Face darf zuvor nur mit Hilfe von Ferngläsern aus der Ferne eingesehen werden. Die Entfernungen und die Höhe der Felsen einzuschätzen, seine Linie auch von oben wieder zu finden, sich dann in dem Hang orientieren zu können und dabei noch auf wechselnde Schneeverhältnisse reagieren zu können, gehört zu den eigentlichen Herausforderungen. Da haben die "alten Hunde" einen wesentlichen Vorteil im Vergleich zu uns.

Pia, Foto M. Neumann
Welche persönlichen Ziele habt Ihr für die weiteren Wettkämpfe?
Pia: Ich will meine ausgewählte Line flüssig und kontrolliert fahren, auch mal ein, zwei höhere Felsen springen oder einfach richtig mit Speed fahren.
Tom: Ich möchte siegen. Das mag überheblich klingen, aber deshalb fahre ich Wettkämpfe. Wenn ich es schaffe, geeignete Features für Tricks zu finden und diese dann zu landen, ist ein Sieg durchaus drin.
Gri: Ich möchte mich natürlich weiter verbessern und werde gemeinsam mit Pia und Tom versuchen, Deutschland aufs Stockerl zu fahren!

Was erwartet Euch in Røldal? Ein schwieriges Face? Schon mal dort gefahren?
Pia: Ich war schon einige Male oben. Es ist immer sehr schön in Norwegen und ich freue mich schon. Dieses Jahr nehmen sie wohl ein Face, das wir alle noch nicht gefahren sind. Die Schwierigkeit ist wohl, dass man es von oben gar nicht einsehen kann.
Tom: Nein, ich war noch nie dort. Die Videos vom Vorjahr versprechen aber einen spektakulären Wettkampf mit viel Airtime.
Gri: Ich bin letztes Jahr durch die Qualifiertour schon einmal dort oben gewesen und habe den sechsten Platz erreicht. Also laut Ergebnis fühle ich mich dort ganz wohl. 

Auf welchen Wettkampf der noch verbleibenden freut Ihr Euch am meisten?
Pia: Auf Røldal.
Tom: Auf Fieberbrunn. Es ist wirklich überwältigend, wie die ganze Region hinter der Veranstaltung steht. Es ist für uns Fahrer perfekt organisiert und auch die Zuschauer haben sichtlich Spaß. Mich für das Finale in Verbier zu qualifizieren ist dennoch mein großes Ziel. Das ist einfach der legendärste Freeride-Wettkampf weltweit. Aber ob man sich auf das extreme Face dort freuen soll oder sich fürchten, das habe ich noch nicht entschieden.
Gri: Ich mich auch auf Fieberbrunn Ich durfte letztes Jahr dank einer „Wildcard“ schon ein bisschen FWT-Luft schnuppern. Der Contest dort ist super organisiert und bietet das beste Rahmenprogramm für Tausende von Zuschauern. Letztes Jahr hatten sie eine riesige Tribüne aus Schnee gebaut und ein Public Viewing organisiert. Kommen lohnt sich also!

Was treibt Ihr dann noch in diesem Winter, wenn die Tour vorbei ist?

Pia: Einfach für mich selber Skifahren gehen und den Schnee genießen...
Tom: Jeden Tag Skifahren, wenn möglich.
Gri: Es sind einige Filmprojekte geplant und eventuell geht es im Sommer nach Neuseeland oder Südamerika.

Euer sportlicher Traum?

Pia: Einen Run haben, auf den ich persönlich sehr stolz bin.
Tom: Für immer so fit bleiben, um in den Bergen unterwegs sein zu können. Leistungssport ist nur ein kurzer Abschnitt meines Lebens, Skifahren aber ein Lebensstil.
Gri: Ein Sieg bei der Freeride World Tour.

Mehr Infos zu den Drei gibt es unter www.piawidmesser.de, www.tom-leitner.com, www.christianreichenberger.com, zur „Swatch Freeride World Tour 2012“ unter www.freerideworldtour.com. Petra Rapp
 

Skicrosser überzeugen bei Europacup-Rennen in der Schweiz

Bei zwei, mit sehr vielen hochklassigen Weltcupfahrern besetzten Europacup-Rennen vergangene Woche in Davos, Schweiz, konnten die heimischen Skicrosser sehr gute Ergebnisse erzielen. Bei den Damen kam Sabrina Weilharter (SC Traunstein) im ersten Rennen als beste Deutsche ins Finale und wurde Vierte. Margarethe Aschauer (WSV Königssee) konnte sich nicht für die Finalrennen qualifizieren und fuhr auf Rang 26. Im ersten Rennen der Herren siegte der Weltcupgesamtsieger des letzten Jahres, Andreas Matt (AUT), vor Olympiasieger Mike Schmid (CH). Paul Eckert vom WSV Samerberg kam ins kleine Finale und wurde als bester Deutscher hervorragender Sechster. Thomas Fischer (SC Ruhpolding) kam auf Rang 13, Berti Nagl (WSV Kiefersfelden) auf Rang 16 und Dominik Homsek (ASV Großholzhausen) auf Rang 46.

Beim zweiten Rennen zeigte Sabrina Weilharter erneut, dass sie sich immer besser in der Ski Cross-Weltspitze etabliert und wurde Siebte. Margarethe Aschauer kam auf Rang 28. Bei den Herren siegte erneut Andreas Matt. Thomas Fischer kam ins Viertelfinale und wurde Elfter, Paul Eckert belegte Rang 18. Für Berti Nagl lief es diesmal nicht so gut: Er fuhr in der Qualifikation unter den 99 gewerteten Teilnehmern auf Rang 41, Dominik Homsek auf Rang 51. Florian Schmidt vom WSV Oberaudorf, ebenfalls Mitglied im DSV Europacup-Team, konnte leider bei den Rennen in der Schweiz nicht dabei sein. Er hat sich bei den Rennen in Val Thorens starke Erfrierungen zugezogen und muss die Saison eventuell vorzeitig beenden. Petra Rapp

Lange und Hager dominieren Deutsche Jugendmeisterschaft der Nordischen Kombinierer in Winterberg

Jakob Lange
Am vergangenen Faschingswochenende fanden die Deutschen Nordischen Jugendmeisterschaften in Winterberg/Hochsauerland statt. Vom heimischen WSV Kiefersfelden waren mit Jakob Lange der amtierende zweifache Deutsche Meister in der Nordischen Kombination, Benedikt Hager sowie Seppi Lechner am Start. Alle drei Athleten sind ehemalige Schützlinge des DSV-Skisprungtrainers des Jahres, Karl Moser, ebenfalls WSV Kiefersfelden. Jakob Lange wurde in Winterberg zweifacher Deutscher Meister der J17, Benedikt Hager Sieger in der Sprintkombination J16 und Dritter im Einzelwettbewerb.

Die Sprungwettbewerbe fanden auf der dortigen St.-Georg-Schanze mit einem K-Punkt von 80 m statt, die Laufwettbewerbe im Bremberger Skistadion. Im ersten Sprintwettbewerb ging es zunächst auf die Schanze. Hier zeigte vor allem Jakob Lange eine stark ansteigende Sprungform und setzte mit 80 Metern den weitesten Sprung der gesamten Konkurrenz. Benedikt Hager erreichte 74 Meter und platzierte sich im Gesamtfeld auf dem 6. Platz nach der Sprungwertung. Im anschließenden 5km-Lauf auf der stark aufgeweichten und anspruchsvollen Laufstrecke deklassierte Jakob Lange seine Konkurrenz und gewann überlegen mit 45 Sekunden Vorsprung die Sprintkombination der J17. Benedikt Hager zeigte nach seinem ersten Deutschlandpokalsieg letzte Woche weiterhin ansteigende Laufform und gewann mit drittbester Zeit doch etwas überraschend seinen ersten Deutschen Meistertitel vor seinem Trainingspartner Phillip Mauersberger vom SC Ruhpolding.

Benedikt Hager
Am zweiten Tag ersprang sich Jakob Lange mit 82 Metern bei sehr guten Haltungsnoten zwischen 17,5 und 18 eine perfekte Ausgangssituation für den abschließenden 10 km-Lauf. Mit einem kontrollierten Start-Ziel-Sieg und erneuter Tageslaufbestzeit gewann er seinen nächsten Deutschen Meistertitel. Benedikt Hager erwischte keinen perfekten Sprung, landete bereits bei 70 Metern und hatte so vor dem abschließenden 10km Lauf einigen Rückstand. Bestens eingestellt durch seinen Trainer Lorenz Wegscheider, Trainer der Trainingsgruppe des CJD Berchtesgaden, erreichte Benedikt Hager allerdings noch einen sehr guten dritten Platz und holte sich nach Gold im Sprint noch Bronze auf der langen Distanz.

Im Wettbewerb der Skispringer agierte Seppi Lechner, nach einer sehr starken Vorstellung mit Bestweite im Training, im Wettkampfdurchgang etwas unglücklich. Er stürzte nach einem guten 80m-Sprung im Auslauf. Im zweiten Durchgang bestätigte er seine aufsteigende Form mit einem weiteren 80m-Sprung und belegte den 7. Gesamtrang. Nach Windproblemen konnte der Mannschaftswettbewerb nicht mehr stattfinden. Die Mannschaftswertung musste so nach den Ergebnissen des Einzelwettbewerbs ermittelt werden. Hier konnte sich Seppi Lechner mit der Mannschaft des BSV den zweiten Platz und damit den Deutschen Mannschafts-Vizemeistertitel sichern.

Mit drei von fünf möglichen deutschen Einzelmeister-Titeln war der WSV Kiefersfelden der erfolgreichste aller angetretenen Vereine. Ebenso war der BSV der stärkste angetretene Landesverband. Mit Jakob Lange konnte sich zudem ein Inngauer Athlet für die Europäischen Skispiele nächstes Wochenende in Slowenien qualifizieren. Petra Rapp

Mittwoch, 15. Februar 2012

Für Fotofreaks: BACKLINE Gewinnspiel zum Thema "Backcountry/Freeskiing"

POW POW-Alarm in den Bergen. Also raus mit Euren Kameras und rein in den Schnee. Haltet fest, was für Euch den Reiz des Skifahrens abseits der Pisten ausmacht. Beim neuen Magazin BACKLINE könnt Ihr dann mit Euren Bildern zum Thema "Backcountry/Freeskiing" tolle Preise für Eure Trips gewinnen. Einsendeschluss ist der 15. Mai 2012.
Alles Nähere dazu gibt es hier: http://www.backline-magazin.com/p/gewinnspiel.html

9. Internationales Sparkassen Zwergerl- und Kinderskirennen des SC Rosenheim in Kössen/Tirol

Foto: Rapp
„Kleine Skizwerge ganz groß“ heißt auch in diesem Jahr das Motto des „9. Internationalen Sparkassen Zwergerl- und Kinderskirennens“. Das vom SC Rosenheim veranstaltete Kinderskirennen im Gedenken an den im Juli 2005 verstorbenen Initiator und früheren Sportwart des SC Rosenheim, Thilo Ortner, findet am Sonntag, den 4. März, diesmal in Kössen/Tirol am Trainingslift Unterberghorn statt.

Das Rennen ist weit über den Rosenheimer Raum bekannt und wegen seiner liebevollen und kindgerechten Atmosphäre extrem beliebt. Hier stehen für die Kleinen der Spaß und das Schnuppern von Rennatmosphäre im Vordergrund. Auf die Kinder wartet in Kössen ein Riesenslalomdurchgang. Teilnehmen können alle Kinder, die den Kurs selbständig bewältigen können. Die jüngsten Zwergerlklassen der Jahrgänge 2005 bis 2008 oder jünger starten um 10 Uhr auf einer verkürzten Strecke. Die Kinder der Jahrgänge 2001 bis 2004 um ca. 11 Uhr auf einer etwas längeren Strecke. Es besteht Helmpflicht! Auf alle Kinder wartet bei der Siegerehrung, die ca. eine Stunde nach dem Rennen stattfindet, eine Medaille und eine Urkunde, auf die schnellsten Rennzwerge große, von der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling gestiftete Pokale. Zudem werden die vielen Tombolapreise die Kinderaugen wieder zum Leuchten bringen.

Die Startgebühr für das „Internationale Sparkassen Zwergerl- und Kinderskirennen“ beträgt 7 Euro pro Kind. Meldeschluss ist Donnerstag, der 1. März, um 20 Uhr. Meldungen unter www.rennmeldungen.de. Nachmeldungen vor Ort sind bis 9 Uhr (Startgebühr dann 10 Euro) möglich. Informationen gibt es bei der Sportecke Högering unter 08036/8080, die detaillierte Ausschreibung auch unter www.sc-rosenheim.de. Petra Rapp

Montag, 13. Februar 2012

Starke Leistungen von Flamm und Winter beim Ziener Landescup am Jenner

Sieger Leon Flamm, J. Winter Dritter
Am vergangenen Wochenende fanden am Krautkaser am Jenner zwei weitere Wettbewerbe des BSV Ziener Landescup für die S12- und S14-Jahrgänge statt. Ausrichter war für den Skiverband Chiemgau die TG Berchtesgaden. Mit dabei waren auch die besten Schüler des SV Inngau, die zum Teil hervorragende Ergebnisse erzielen konnten.

Bei Riesenslalom am Samstag siegte Lisa Marie Loipetsperger (WSV München). Paula Flamm (ASV Großholzhausen) belegte als beste Inngauerin Rang vier und war zweitschnellste ihres Jahrgangs 2000. Ebenfalls unter den besten Zehn: Carina Stuffer (WSV Samerberg) als Siebte, Jana Kohl (SC Aising-Pang) als Achte und Alexandra Linsmayer (WSV Samerbgerg) als Zehnte. Bei den S14-Mädchen erreichte Kathrin Heumann (WSV Oberaudorf) als beste Inngauerin Rang zehn. Bei den S12-Jungs konnte keiner vorne mitfahren. Einen Podestplatz gab es dagegen in der S14 durch Leon Flamm (ASV Großholzhausen). Der ältere Bruder von Paula wurde Dritter. Es siegte Joel Koehler (SC Nymphenburg). Jonas Winter (SC Aibling) wurde als zweiter Inngauer Top-Ten-Platzierter Fünfter.

Beim Slalom am Sonntag siegte in der S12 Melissa Brandner (WSV Königssee). Paula Flamm kam erneut unter die TopTen und wurde Siebte. Die gleiche Platzierung konnte Kathrin Heumann bei den S14-Mädchen herausfahren, wo Hannah Gatter (WSV Glonn) Bestzeit fuhr. Tagesbestzeit fuhr diesmal Leon Flamm. Er siegte in 1.19,39 Minuten vor Veit Schmuck (WSV Reit im Winkl) und Jonas Winter (SC Aibling), der ausgezeichneter Dritter wurde. Alle Ergebnisse sind unter www.rennmeldung.de abrufbar. Petra Rapp

4. Audi-Quattro-Cup: Nina Wattendorf und Linus Witte im Slalom am schnellsten

Nina Wattendorf, Foto Horst Schmid
41 Tore im ersten und 39 Tore im zweiten Durchgang hatten die knapp 100 Kinder der Altersklassen S8 bis S11 beim vierten Audi-Quattro-Cup 2012 zu bewältigen. Das Rennen der beliebten, vom Audi Zentrum Rosenheim unterstützten Kinderrennserie des SV Inngau wurde als Vielseitigkeitsslalom am Zielhang des Sesselliftes in Durchholzen, Tirol, ausgetragen und vom WSV Samerberg durchgeführt.

Mit 1.22,12 Minuten war Nina Wattendorf vom SC Rosenheim diesmal Tagesschnellste bei den Mädchen. Linus Witte (SC Bad Aibling) dominierte erneut bei den Buben, war mit 1.14,75 mit über zwei Sekunden Vorsprung mit Abstand der Schnellste in diesem Vielseitigkeitsslalom mit Kippstangen und Kurzkippern und führt auch in der S11-Gesamtwertung jetzt mit neun Punkten vor Markus Brence (SV Bruckmühl), der am Sonntag die zweitschnellste Zeit fuhr.

S10 Buben, Foto WSV Samerberg
In der jüngsten Klasse, der S8, holte sich Liv-Grete Ring (TUS Raubling) ihren ersten Audi-Quattro-Sieg vor Emily Höller (SC Aising Pang) und Emma Schick (TUS Raubling). Bei den S8 Buben stand ebenfalls ein neues Gesicht ganz oben auf dem Podest: Jakob Spöck (WSV Samerberg) siegte vor Zacharias Schick (TUS Raubling) und Lukas Bauer (SC Rosenheim). Susanne Stelzer (WSV Oberaudorf), beim letzten Rennen noch Zweite, war diesmal in der S9 bei den Mädchen die Schnellste vor Simone Stelzer (WSV Oberaudorf) und Paula Thiry (SC Aising Pang). Bei den S9 Buben schied der Führende in der Gesamtwertung, Favorit Maximilian Wimmer (WSV Samerberg), mit einem Torfehler im zweiten Durchgang aus. Den Sieg holte sich so mit deutlichem Vorsprung Matthias Kagleder (WSV Samerberg) vor Jonas Witte (SC Aibling) und Johannes Schmid (SC Rosenheim). Bei den S10-Mädchen freute sich diesmal Michaela Spöck (WSV Samerberg) über den Siegerpokal. Sie gewann vor Katharina Schirmann (WSV Samerberg) und Stephanie Schulz (SV DJK Kolbermoor). Philipp Purainer (SC Aising-Pang) holte sich mit einem knappen Vorsprung von nur sechs Hundertstel bei den S10-Jungs den Sieg vor Severin Ring (TUS Raubling) und Florian Buchner (WSV Samerberg). Nina Wattendorf (SC Rosenheim) überzeugte einmal mehr in der S11w. Zweite wurde Anne Eifert (SC Aising-Pang), Dritte Johanna Wimmer (WSV Samerberg). Bei den Buben S11 holte sich Linus Witte seinen dritten Saisonsieg vor Markus Brence (SV Bruckmühl) und Marinus Röhl (SC Aising-Pang), der auch in der Gesaamtwertung zurzeit den dritten Platz belegt. Die Ergebnisliste zum Rennen gibt es auf www.rennmeldung.de.

Der fünfte Audi-Qattro-Cup (VL-Riesenslalom, zwei Durchgänge) findet am Samstag, den 3. März, in Kössen statt. Ausrichter ist der SC Rosenheim. Detaillierte Ausschreibung und Meldung ebenfalls unter www.rennmeldung.de. Petra Rapp

Freitag, 10. Februar 2012

Top-Ten-Ergebnisse beim Ski Cross Europacup in Frankreich

Nagl, Homsek, Schmidt, Foto Rapp
Während das DSV Ski Cross Weltcupteam im Moment Wettkampfpause hat und sich intensiv auf die beiden Heimweltcups in Bischofswiesen am Götschen vorbereitet (25. und 26. Februar, www.skicrossbischofswiesen.com), kam das DSV Europacupteam nach diversen Rennausfällen am 9. und 10. Februar in Val Thorens (FRA) endlich zu ihrem ersten Europacup-Einsatz in dieser Saison. Die heimischen Athleten/innen zeigten überzeugende Leistungen. Bei den Damen konnten die beiden Chiemgauerinnen Margarethe Aschauer (WSV Königssee) und Sabrina Weilharter (SC Traunstein) jeweils einmal bis in die Halbfinal-Heats vorfahren. Aschauer belegte die Plätze 12 und 7, Weilharter fuhr auf Rang 13 und Rang 7. Beim stark besetzten Herrenfeld zeigten die beiden Inngauer Florian Schmidt (WSV Oberaudorf) und Berti Nagl (WSV Kiefersfelden), dass sie nicht mehr weit vom Sprung in das Weltcupteam entfernt sind. Florian Schmidt fuhr beim Rennen am Donnerstag als bester Deutscher auf Rang 6, konnte allerdings am Freitag nicht mehr starten. Berti Nagl kommt nach einjähriger Verletzungspause immer besser in Schwung und fuhr auf Rang 14 und am Freitag als bester Deutscher auf Rang 9. Maxi Luckmaier (SK Berchtesgaden) und Dominik Homsek (ASV Großholzhausen) kamen nicht über die Qualifikation hinaus und belegten die Plätze 34 und 34 sowie 52 und 42. Petra Rapp

Alpencup: Inngauer Nordische Kombinierer überzeugen auch international

Jakob Lange
In Hinterzarten im Schwarzwald und in Kranj, Slowenien, fanden Ende Januar und Anfang Februar internationale Wettbewerbe der Nordischen Kombinierer im Juniorenbereich statt.  

Qualifiziert für die beiden Wettbewerbe in Hinterzarten, zugleich Standortbestimmung für die anstehenden Juniorenweltmeisterschaften in Erzurum/Türkei, waren vom SV Inngau Benedikt Hager (15) und der zweifache deutsche Jugendmeister Jakob Lange (16), beide vom WSV Kiefersfelden. Die beiden Youngster hatten es im Schwarzwald vornehmlich mit 18- bzw. 19jährigen Konkurrenten zu tun. Im ersten Teilwettbewerb ging es auf die K95m Adlerschanze zum Sprungwettbewerb. Mit Rückenwind kam Benedikt Hager nur auf 80,5m. Jakob Lange hatte bei dieser Windlotterie zumindest Windstille. Er erreichte exakt den K-Punkt bei 95m, was ihm den 16. Gesamtrang der besten 65 europäischen Junioren einbrachte. Für ihn als exzellenten Läufer eine sehr gute Ausgangsposition für den anschließenden 10 km–Lauf. Die Laufwettbewerbe wurden direkt im Schanzengelände, auf der selektiven Strecke der letzten Juniorenweltmeisterschaften ausgetragen. Jakob Lange konnte das gesamte Rennen mit dem Alpencup-Gesamtsieger des Vorjahres, Samuel Costa aus Italien, mitlaufen und lief so noch auf den neunten Gesamtrang nach vorne. Damit war er bestplatzierter DSV-Starter und gleichzeitig schnellster deutscher Läufer. Benedikt Hager wurde nach seinem 50. Platz im Sprung Gesamt 55. Im Gegensatz zu vielen älteren Konkurrenten, die auf der schweren Strecke ausstiegen, lief Hager das Rennen durch. Am Folgetag gelang Lange ein sicherer Sprung auf 91m, Hager hatte erneut etwas Pech mit leichtem Rückenwind. Er kam auf 80,5m. Während Jakob Lange erneut mit der zweitschnellsten DSV-Laufzeit sich als Gesamt-26. wiederum Alpencup-Punkte holen konnte, musste Hager als erneut Gesamt-55igster seinen ersten Alpencup-Einsatz gegen die deutlich ältere Konkurrenz einfach als Lernprozess abhaken.

Beim Alpencup in Kranj, Slowenien, war vom SV Inngau nur Jacob Lange am Start. Dort herrschten auf der K95m Schanze in Kranj sowie auf der Laufstrecke in Pokljuk bei minus 18 Grad und sturmartigem Wind alles andere als ideale Bedingungen. Am ersten Wettkampftag belegte Lange Platz 19 in der Gesamtwertung. Am zweiten Tag lag er mit einem 109 Meter-Sprung samt Telemarklandung auf Rang zwei, bevor der Wettbewerb unterbrochen und neu gestartet wurde. Er landete dann mit einem 98-Meter-Sprung auf Rang 19, lief sich noch mit bester Laufzeit aller deutschen Starter auf Rang neun vor und holte sich seinen zweiten Top-Ten-Platz im Alpencup.

Nach einer kurzen Wettkampfpause geht es für Lange und Hager Ende Februar zu den Deutschen Jugendmeisterschaften nach Winterberg. Petra Rapp

Donnerstag, 9. Februar 2012

Skibergsteigen: Josef Rottmoser holt erstes EM-Gold für deutsches Team

Der Rosenheimer DAV-Athlet Josef Rottmoser hat Anfang Februar bei der Europameisterschaft der Skibergsteiger in Pelvoux in den französischen Alpen den Titel im Sprint-Wettbewerb geholt. Rottmoser beschert dem DAV damit den ersten großen Titel im Skibergsteigen überhaupt.

Nach dem Aufstieg lag der Geheimfavorit bereits in Führung vor Roberto Antonioli aus Italien – allerdings noch sehr knapp. Mit einer starken Abfahrtsleistung konnte Rottmoser seinen Konkurrenten dann jedoch recht deutlich distanzieren und erreicht das Ziel mit rund sieben Sekunden Vorsprung in 2:41.1 Minuten. Dritter wurde der Schweizer Marcel Marti. Für die zweite deutsche Medaillenhoffnung, den Berchtesgadener Jugendweltmeister Toni Palzer, lief die Sprintentscheidung alles andere als gut: Nach einem Wechselfehler wurde dem amtierenden Sprintweltmeister eine Strafzeit auferlegt, die für Palzer das vorzeitige Aus in der Qualifikation bedeutete. Beim Sprint-Wettbewerb ist eine kurze Runde mit in der Regel höchstens 100 Höhenmetern zu absolvieren. Der Großteil des Aufstiegs wird mit Fellen an den Ski bewältigt, meist ist aber auch noch eine Tragestrecke enthalten, wo die Ski am Rucksack befestigt sein müssen. Die Abfahrt ähnelt einem Riesentorlauf. Alles in allem ist die Sprintdisziplin eine schnelle, spektakuläre und spannende Verkleinerung der "großen" Disziplinen auf Stadionformat.

Die Europameisterschaft der Skibergsteiger dauert noch bis zum kommenden Wochenende. Beim DAV-Team stehen die Chancen auf weitere Medaillen gut: Vor allem Toni Palzer dürfte seine Schlappe aus dem Sprintwettbewerb in den verbliebenen Disziplinen wieder wettmachen wollen. Ein guter Anfang ist schon mal gemacht: Erwartungsgemäß sicherte sich der vierfache Jugendweltmeister am heutigen Dienstag den Juniorentitel in der Disziplin Single. Komplette Ergebnisse unter www.ismf-ski.org.

Mittwoch, 8. Februar 2012

Auf Skitour: Großer Traithen (1854 m), Sudelfeld

Fotos: Petra Rapp
Vergangenes Wochenende: Strahlend blauer Himmel, aber minus 22 Grad. Die erste Skitour des Winters also bei Temperaturen weit außerhalb der Komfortzone. Nun gut. Das Ziel: der Große Traithen (1854 m).  

Er gehört zu den anspruchsvolleren Skibergen rund um das Sudelfeld. Der Latschengipfel mit der steilen Nordflanke ist einer der beliebtesten Hausberge der geübten Tourengeher aus der Rosenheimer Region. Der Normalanstieg führt von der Rosengasse über die Rosengassenalm hinauf zu einem relativ steilen Hang, der schon einigermaßen geübte Spitzkehrentechnik erfordert. Oben vor dem letzten Buckel geht es leicht abwärts in eine Karmulde unterhalb des Steilner Jochs. Von dort über den Rücken in Richtung Steilner Joch und kurz unterhalb des Gipfels rechts zum Sattel und den Ostgrat hinüber zum Gipfelkreuz des Großen Traithen. Normalerweise ist der Aufstieg samt der knapp 900 Höhenmeter in gut zwei Stunden zu schaffen. Wir brauchen länger, weil Felle bei der Kälte nicht mehr kleben wollen und immer wieder fixiert werden müssen. Oder weil es manchmal einfach ein bisschen dauert, bis man sich und seine Ski nach einem Spitzkehrensturz im steilen Hang wieder sortiert hat.

Für die Abfahrt kann man verschiedene Routen in den verschiedensten Schwierigkeitsgraden wählen. Die Nordabfahrten sind alle sehr steil und zum Teil mit felsigen Überhängen. Hier sollte man sich schon sehr gut auskennen, extrem gut Skifahren und auch beim Thema Lawinen nicht völlig sorglos sein. Problemloser ist die Abfahrt über die Nord-West-Flanke, die jedoch bei uns völlig verblasen und hart war und meist nur ein seitliches Abrutschen zwischen den engen Latschen zuließ, bevor wir einen fahrbaren Einstieg in die Scharte in den Nordhang gefunden haben. Aber auch hier in der Rinne sah der Schnee schöner aus, als er letztendlich war: windgepresst und nicht so ganz leicht zum Fahren. Weiter unten im Variantengelände zur Rosengasse sind schon deutliche Abrisse bis zum Grund zu sehen, weshalb wir uns besser zwischen den Latschen und Bäumen einen Weg durch den tiefen Schnee nach unten suchen. Und uns nach der Ankunft am Auto einfach nur auf eine ganz heiße Badewanne freuen... Eine detaillierte Tourenbeschreibung gibt es hier: http://www.tourentipp.de/de/touren/details.php?id=654. Petra Rapp

Montag, 6. Februar 2012

Nordische Kombination: Lange und Hager gewinnen Deutschlandpokal in Schonach

Jakob Lange (vorne)
Ende Januar fanden die Bewerbe des Deutschlandpokals in Schonach/Schwarzwald statt. Mit dabei waren die Inngauer Kombinierer Benedikt Hager und Jakob Lange, sowie die Skispringer Seppi Lechner und Pius Paschke, alle vom heimischen WSV Kiefersfelden.

In der Nordischen Kombination starteten alle Teilnehmer bei gleicher Anlauflänge auf der K95m Schanze. Benedikt Hager (J16) sowie Jakob Lange (J17) erreichten am ersten Wettkampftag mit 94,5 sowie 92,5 Metern jeweils Platzierungen im Vorderfeld ihrer Altersklassen. Dabei merkte man Jakob Lange jedoch noch seinen Trainingsrückstand nach einer dreimonatigen Sprungpause an. Nach den zuletzt so erfolgreichen Laufleistungen der beiden Inngauer Kombinierer durfte man auch dieses Mal auf den Ausgang des Rennens sehr gespannt sein. Hager und Lange starteten auf der sehr schweren 10km-Weltcup-Strecke bei kalten und stumpfen Loipenverhältnissen mit relativ großen Zeitrückständen. Als Erster ging Maik Hanzlik vom Ski-Gymnasium Oberhof vor Mirko Leber vom SK Winterberg ins Rennen. Jakob Lange, der seit Wochen in sensationeller Laufform ist, lief seinen Rückstand von 1,16 Minuten bereits knapp nach der Hälfte der Laufstrecke auf und hatte mit überragender Laufbestzeit aller Altersklassen im Ziel sogar 25 Sekunden Vorsprung. Er gewann damit bereits seinen dritten Deutschlandpokal im dritten Start hintereinander. Benedikt Hager, für den die lange 10 km-Strecke noch etwas ungewohnt ist, konnte sich lauftechnisch erheblich verbessern und erreichte mit dem dritten Platz seine erste Podestplatzierung in dieser Saison.

Am Sonntag in der Sprintkombination über fünf Kilometer erreichte Jakob Lange noch einmal mit erneuter Laufbestzeit der J17 einen vierten Rang, der ihm die überlegene Führung in der Deutschlandpokalgesamtwertung einbringt. Sehr erfreulich lief es für Benedikt Hager: Er lief mit zweitbester Laufzeit zu seinem ersten Deutschlandpokalsieg und schob sich auf Platz drei der Gesamtwertung. In dieser Form dürfte Benedikt Hager ein ernstzunehmender Kandidat für den D/C-Kader sein.

Sehr erfreulich auch die Leistungen der Kiefersfeldener Skispringer. In der J17 zeigt Seppi Lechner stark ansteigende Sprungform und erreichte die Plätze zwei und vier und schob sich so auf Platz vier der Gesamtwertung. Pius Paschke erreichte im Herrenwettbewerb die Plätze acht und sechs sowie Marinus Kraus vom Nachbarverein WSV Oberaudorf die Plätze vier und eins. Durch den Sieg im Abschlusswettbewerb konnte sich Marinus Kraus für den nächsten Wettbewerb des Continentalcups qualifizieren. Petra Rapp

Stuffer und Marx beim DSC S12-Cup gut platziert

Carina Stuffer, Foto Rapp
Am vergangenen Wochenende traf sich der beste alpine S12-Nachwuchs (Jahrgänge 99/00) am Waldkopf/Sudelfeld zum Deutschen Schülercup S12. Ausrichter war der WSV München. Auch die besten S12-Talente des SV Inngau waren am Start. Beim Riesenslalom am Samstag verfehlte Carina Stuffer vom WSV Samerberg als Gesamtvierte das Podest nur um fünf Hundertstel. Es siegte Pauline Pistor (WSV Bischofswiesen). Alexandra Linsmayer (WSV Samerberg) belegte Rang 13, Paula Flamm (ASV Großholzhausen) als Fünfte ihres Jahrgangs 2000 Rang 16 und Jana Kohl (SC Aising-Pang) konnte sich als Zwanzigste ebenfalls noch gut platzieren. Bei den Buben war Benedikt Marx (SC Aibling) als Sechster bester und einziger Inngauer unter den Top 20. Beim Slalom am Sonntag lief es nicht ganz so gut für die Inngauer: Alexandra Linsmayer wurde Elfte, Jana Kohl fuhr auf Rang 17. Alle anderen Inngau-Topstarter kamen nicht fehlerfrei durch oder schieden aus. Alle Ergebnisse unter www.rennmeldung.de. Petra Rapp

Audi-Quattro-Cup 3 am Sudelfeld: Kleine Skitalente trotzen der Kälte

Linus Witte, Foto SV DJK Kolbermoor
Mit knapp minus 20 Grad war es bitterkalt am vergangenen Sonntag am Sudelfeld. Dort fand am Kollaklift der dritte Wettbewerb des Audi-Quattro-Cup statt. 123 Kinder der Altersklassen S8 bis S11 hatten für diesen Wettbewerb der beliebten Kinderrennserie des SV Inngau AQC gemeldet, der vom SV DJK Kolbermoor als Slalom in Best-of-Two-Manier ausgetragen wurde. Das heißt: Die Kinder können zwei Durchgänge fahren und nur der Zeitschnellere wird gewertet. Dass sie die Slalomtechnik schon gut beherrschen, zeigten bei den Mädchen Anna Schillinger (SWC Regensburg) und Linus Witte bei den Buben, die in 45,00 beziehungsweise 38,67 Sekunden Tagesbestzeiten fuhren.

Pokalgewinner S9
In der jüngsten Klasse, der S8, siegte Emily Höller vor Antonia Schaller (beide SC Aising Pang) und Nathalie Mayer (SC Bad Aibling). Den Sieg bei den S8 Buben holte sich erneut Sebastian Weiss (SC Rosenheim) vor Lucas Heumann (WSV Oberaudorf) und Andreas Weiss (SV-DJK Kolbermoor). Paula Thiry (SC Aising Pang) stand diesmal in der S9w ganz oben auf dem Treppchen, neben ihr Susanne Stelzer (WSV Oberaudorf) als Zweite und ihre Schwester Lilly Thiry als Dritte. Maximilian Wimmer (WSV Samerberg) holte sich bei den Buben dieser Altersklasse mit überragender Bestzeit seinen dritten Sieg in Folge, erneut vor Jonas Witte (SC Bad Aibling) und Matthias Kagleder (WSV Samerberg). Luisa Klapprott siegte in der S10w vor ihrer Vereinskollegin Michaela Spöck (beide WSV Samerberg) und Stephanie Schulz (SV DJK Kolbermoor). Fabian Wagner (WSV Kiefersfelden), im letzten Rennen noch Dritter, holte sich diesmal bei den S10-Jungs den Sieg vor Severin Ring (TUS Raubling) und Louis Moosecker (ASV Großholzhausen).

Anna Schillinger (SWC Regensburg) freute sich über den Siegerpokal in der S11w. Zweite wurde hier Nina Wattendorf (SC Rosenheim), Dritte Lena Spindler (SC Aising-Pang). Bei den Buben S11 belegten Marinus Röhl (SC Aising-Pang) und Johannes Wimmer (WSV Samerberg) die beiden Podestplätze neben Sieger Linus Witte. Die Ergebnisliste zum Rennen gibt es auf www.rennmeldung.de.

Der vierte Audi-Qattro-Cup (VL-Slalom, zwei Durchgänge) findet am kommenden Sonntag, den 12. Februar, am Zielhang des 4er-Sesselliftes in Durchholzen statt. Ausrichter ist der WSV Samerberg. Meldeschluss ist Donnerstag, der 10. Februar, 18 Uhr. Detaillierte Ausschreibung und Meldung ebenfalls unter www.rennmeldung.de. Petra Rapp

Ski Cross: Weltcup-Finalteilnahme für Fischer und Eckert in Blue Mountain, Kanada

Paul Eckert, Foto fis-ski
Am vergangenen Freitag, 3. Februar, fand in Blue Mountain, Kanada, der sechste Ski-Cross-Weltcup in dieser Saison statt. Mit dabei waren im DSV-Team auch Paul Eckert (WSV Samerberg) und Thomas Fischer (SC Ruhpolding), die sich beide neben Simon Stickl (SC Bad Wiessee) im Qualifikationsrennen am Donnerstag als einzige Deutsche für das Finale der besten 32 Starter qualifizieren konnten. Paul Eckert, in dieser Saison mehrfach extrem knapp in der Qualifikation gescheitert, war mit der siebzehnten Gesamtzeit sogar bester Deutscher in der Qualifikation. Doch leider erwischte er einen extrem starken Heat im ersten Finallauf und schied bereits im Achtelfinale aus. Auch für Thomas Fischer war nach dem ersten Finallauf das Rennen zu Ende. Er belegte am Ende Rang 23, Eckert Rang 27 und Simon Stickl Rang 29. Bei den Damen waren Anna Wörner (SC Partenkirchen) und Julia Eichinger (SV Neureichenau) mit dabei. Anna Wörner wurde Neunte, Julia Eichinger schied leider aus.

In der Weltcup-Gesamtwertung liegt Daniel Bohnacker (SC Gerhausen) derzeit als bester Deutscher auf Rang 16, Simon Stickl auf Rang 20, Thomas Fischer auf Rang 26, Mathias Wölfl (SC Schöneck) auf Rang 42, Paul Eckert auf Rang 47 und Florian Eigler (SC Pfonten) auf Rang 49. Bei den Damen belegt Anna Wörner als Siebte und beste Deutsche einen Top-Ten-Platz. Jetzt bereitet sich das DSV-Ski-Cross-Team auf die beiden Ski Cross-Weltcupheimrennen in Bischofswiesen am Götschen vor. Dort geht die Weltelite am 25. und 26. Februar an den Start. Nähere Infos zum Ski Cross-Weltcup 2011/2012 unter www.fisski.com, zu den beiden Heimweltcups am Götschen unter http://skicrossbischofswiesen.blogspot.com. Petra Rapp

Mittwoch, 1. Februar 2012

Impressionen Zermatt

Der Himmel auf Erden! Was für grandiose zwei letzte Tage in Zermatt. Hier ein paar Impressionen. 

Ausführlicher Bericht folgt...

Mehr Bilder gibt es hier