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Jakob Lange, Foto Romina Eggert |
Beim Weltcup-Auftakt im finnischen Ruka/Kusamo auf der größten, aber auch windanfälligsten 140m-Schanze gelang es Jakob Lange, die Qualifikation für den Wettkampf im Springen zu bestehen und er kam sicher in den Wettbewerb. Mit der ausgezeichneten achten Laufzeit holte er dort bereits am ersten Weltcupwochenende mit dem 27. Platz die ersten Weltcuppunkte. Beim zweiten Weltcup im norwegischen Lillehammer konnte sich der Flintsbacher nach passabler Sprungleistung mit der vierten Laufzeit auf den 22. Gesamtrang vorlaufen. Zum Schluss der ersten Weltcupperiode ging es kurz vor Weihnachten dann nach Ramsau/Dachstein auf die sehr kleine 90m Schanze. Erneut gelang es ihm, mit einer ganz starken Laufleistung im Windschatten des Olympiasiegers Joergen Graabak aus Norwegen bis auf den 20. Platz vorzulaufen und sein bisher bestes Resultat in dieser Saison zu erzielen. Wäre in diesem Rennen nicht unmittelbar vor ihm ein Läufer im Anstieg zu Sturz gekommen, dann wäre dort wahrscheinlich das erste Top 10-Resultat in der noch jungen Karriere des ambitionierten Kombinierers fällig gewesen. Mit diesen Leistungen konnte sich Jakob Lange das Startrecht im starken DSV-Team für die zweite Weltcupperiode sichern.
Anfang Januar im finnischen Lahti, Austragungsort der kommenden nordischen Skiweltmeisterschaften, zeigte sich Jakob Lange beim Springen nach einer separaten Sprungtrainingseinheit mit Trainer Florian Aichinger schon deutlich sicherer und trumpfte in der Spur wieder mit der viertbesten Laufzeit aller Athleten auf. Er wurde am Ende Fünfundzwanzigster und konnte sich so erneut in den Weltcuprängen platzieren.
Nun gilt es für Jakob Lange, sich bei den anstehenden Weltcups im italienischen Val di Fiemme am kommenden Wochenende sowie dem darauffolgenden Weltcup im französischen Chaux-Neuve eine Woche später den weiteren Verbleib im Weltcup zu sichern. Petra Rapp